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Triskehle hatte im Mittelalterfreun.de Forum sich bereit erklärt den Jagdbogenclub Wuppertal bei der Eröffnung des neuen Bogensportgeländes zu unterstützen und so fuhren wir zu dritt, Tom, Lidania und ich, nach Wuppertal. Henken hatte zunächst abgesagt und so baten wir Tom um Unterstüzung. Einige Lieder von uns kennt er ganz gut.
Das Gelände erwies sich als sehr schönes, mitten im Grünen gelegenes Gebiet und es gab einen ganz interessanten Parcours für den Wettkampf. Eine mobile Disco mit zwei wirklich lustigen DJs sorgte für reichlich Lärm und es gab genügend Sitzmöglichkeiten wo man das leckere Essen oder sein Bierchen genießen konnte.
Wir trafen noch einige Freunde und Bekannte mehr, z.B. Alienor von freyen Lager zu Fyrk und diverse Mitglieder der verschiedensten Mittelaltergruppen.
Es gab auch eine Tombola und das ist ja Etwas, woran ich niemals vorbei gehen kann. Ich holte also 5 Lose und war überzeugt zu gewinnen. Schließlich hatte ich ja das Los mit der Nummer 0815! Aber leider....ich habe wohl zuviel Glück in der Liebe.
Lidania ließ es sich nicht nehmen, reichlich dem Bogensport zu frönen und verschoss diverse gezielte Pfeile. Da wir als Dankeschön das Angebot für kostenlose Trainerstunde und Parcoursbenutzung erhielten, wird sie das sicher noch öfters tun.
Überraschenderweise kam Henken dann doch noch, mitten in unserem ersten Auftrittsblog und sorgte für fliegenden Wechseln unter den Sängern. So konnten wir dann auch unsere Schankmaid noch zu Gehör bringen.
Auch die Bardin Cuirina gab in einem kurzen Auftritt einige ihrer Balladen zum Besten.
So etwa 16:30 Uhr war das Fest dann zuende und wir fuhren wirklich sehr zufrieden mit uns und dem schönen Tag nach Hause.
Wieder gab es eine neue Erfahrung für uns Spielleut. Wir durften zum ersten Mal auf einem Waldfest spielen. Außer uns gab es dort an mittelalterlichem nur die Gruppe der Einherjer, die wir schon von dem wunderbaren Mittelaltermarkt in Ingelheim im April kennen. Daneben gab es noch einen sehr interessanten Stand von 2 experimentellen Archäoligen, die steinzeitliche Werkzeuge und Waffen vorstellten.
Wir kamen schon am Samstag an und wurden sehr schön in der ganz neu eröffneten Emmerichshütte untergebracht. Das ist so eine Art Waldschule/jugendheim/ferienhütte. Wunderschön modern und nach ökologischen Prinzipien voewiegend aus Holz gebaut. Außer uns waren dort noch 4 Forstreferendare und 18 Jugendliche aus 8 Nationen eines Workcamps.
Am ersten gab es Lagerfeuerromatik mit den Einherjern vom Feinsten und am nächsten Morgen konnten wir ausgeruht den Tag beginnen.
Als erstes gab es die Eröffnung des Festes durch den Bürgermeister und einen höheren Forstbeamten. Danach gab es einen Waldgottesdienst mit einem Jagdhornbläserkorps. Und dann konnte es losgehen. Hüpfburg und allerlei Spiele für die Kinder, vielerlei Informationstände über den Wald und das erklettern eines 70 Meter hohen Baumes waren nur ein paar Attraktionen.
Wir gingen wie immer umher und sangen unsere Lieder. Nachdem die Besucher morgens noch etwas stur waren, wurde es nachmittags immer lustiger und wir hatten auch unseren Spaß.
Als das Fest gegen 18 Uhr endete, sangen und spielten wir noch etwa 1 Stunde mit den internationalen jungen Leuten. Die waren aus Korea, China, Japan, Russland, Marokko, Italien, Frankreich und der Türkei. Ein Hoch der englischen Sprache, die Alle geeint hat.
Kurz nach 19 Uhr fuhren wir zufrieden und müde wieder zurück. Vielleicht bis in 2 Jahren....